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Nachmesse-Kommunikation: Der Tag danach entscheidet oft mehr als der Stand

Viele Messeauftritte enden mental mit dem Abbau. Dabei beginnt die eigentliche Kommunikationsarbeit oft erst, wenn die Hallen leer sind: Gespräche nachfassen, Fotos und Statements sortieren, Fachmedien mit einem konkreten Nachbericht versorgen.

In der deutschen Event-Marketing-Praxis lohnt sich ein festes Zeitfenster von 48 Stunden nach Messeschluss. Darin sollte klar sein, welche Kontakte eine persönliche Note verdienen, welche Themen für einen kurzen Nachbericht taugen und welche Fotos freigegeben sind.

Ein Nachbericht muss kein Roman sein. Drei Absätze mit einem belastbaren Ergebnis – etwa einer neuen Kooperation, einer Zahlenangabe oder einem Besucherzitat – reichen oft, um in der Fachpresse oder im Verbandsnewsletter sichtbar zu bleiben.

Wichtig: Die Nachmesse-Kommunikation sollte zur Vor-Kommunikation passen. Wer vorher „Innovation“ versprochen hat, sollte danach etwas Konkretes zeigen – sonst wirkt der Auftritt wie eine leere Versprechung in Hallenbeleuchtung.

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